Die Trennung

Ehegatten leben getrennt, wenn sie konsequent getrennt voneinander wirtschaften. Sie können in diesem Sinne auch innerhalb der ehelichen Wohnung voneinander getrennt leben. Getrennte Schlafzimmer genügen hierfür nicht. Das OLG München hat sich anhand eines Falles "Getrenntleben in gemeinsamer Wohnung" zu den guten Gründen des Trennungsjahres geäußert. Die Entscheidung finden Sie auf meiner Unterseite "Trennungsjahr in der Ehewohnung".

 

Wenn Mann und Frau sich trennen, sind eine Menge Fragen zu klären. Manche davon sind bei einem Anwalt in guten Händen. Es sind typische Fragen, die immer wieder auftauchen; einige davon möchte ich auf dieser Internetseite allgemein beantworten.

Aber: jeder Fall ist anders. Kein Taschenbuch und keine Internetseite kann Ihnen spezielle Antworten für Ihre familiäre Situation geben. Denn - wie der Jurist sagt - es kommt "drauf' an", auf Ihren Fall nämlich. Die Informationen dieser Internetseite können also ein persönliches Beratungsgespräch nicht ersetzen, sondern nur vorbereiten.

Was kann ich jetzt vorbereiten?

Die Erfahrung zeigt, dass ein Besuch beim Anwalt in einer Familienkrise häufig eine emotionale Belastung ist.Umso wichtiger ist es, sich auf den Besuch gut vorzubereiten und Klarheit darüber zu gewinnen, welche Fragen jetzt für Sie wichtig sind und welche Informationen Sie im Vorfeld noch benötigen. Dabei hilft uns der Mandantenfragebogen, in dem ich recht umfassend die Punkte abfrage, die typischerweise in einer Familiensache relevant sind oder werden. Der Fragebogen ist ein Angebot: Sie können ihn ausfüllen, müssen dies aber selbstverständlich nicht. Er macht das Beratungsgespräch effektiv und läßt mich mit einem Blick Ihre individuellen Interessen erkennen. Eine erste Beratung ist dann auf Sie zugeschnitten, statt allgemeingültiger Natur.

 

Informieren Sie sich über das Erstberatungskonzept der Aachener Kanzlei für Familienrecht.

 

Fordern Sie Ihren persönlichen Fragebogen kostenlos und unverbindlich per email an!

Checkliste Trennung / Scheidung

  • Wer bleibt in der Ehewohnung?
  • Wie sieht die Einnahmen- und Ausgabensituation insgesamt nach Trennung/ Scheidung aus (Ehegattenunterhalt, Kindesunterhalt, Kindergeld usw.)
  • Wie hoch darf die Miete nach einem Umzug sein, damit mein Leben finanzierbar bleibt?    
  • Wer zahlt nach Trennung / Scheidung welche Verbindlichkeiten?
  • Welche Möglichkeiten der staatlichen Unterstützung habe ich? 
  • Wie wirkt sich die Änderung der Lohnsteuerklassen aus und ab wann?
  • Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat die Unterhaltsreform 2008 auf meine Zukunft?
  • Wie ist der zeitliche Ablauf?
  • Gibt es bestimmte taktische Ratschläge in meiner Situation?
  • Welche Regelungen betreffend die Kinder sind möglich und sinnvoll?
  • Was kann ich jetzt vorbereiten, welche Fehler darf ich jetzt nicht machen?
  • Ist eine Scheidung für mich günstig oder ungünstig? Zu welchem Zeitpunkt?
  • Wie hoch sind die Folgekosten für das Scheidungsverfahren?    
  • Kann ich mich außergerichtlich mit meinem Ehepartner einigen, um den Streitwert vor Gericht zu senken?    
  • Verliere ich mein eingesetztes Eigenkapital bei Verkauf unserer Immobilie?    
  • Ist meine Firma durch Zahlung des Zugewinnausgleichs in Gefahr?
  • Wie sieht meine Rentensituation nach der Scheidung aus?   
  • ........

 

Diese Fragen werden in der Regel alle im Erstgespräch beantwortet, wenn Sie das Gespräch gut vorbereitet haben. Informieren Sie sich über mein Erstberatungskonzept.

typische familienrechtliche Beziehungen bei Trennung und Scheidung - die Checkliste meiner Beratung

Mit Hilfe meiner Übersicht "Familienrechtliche Beziehungen" auf meinem Flipchart im Büro spreche ich alle für Sie relevanten Themen, die typischen Probleme und Fallstricke, an. So haben Sie die Sicherheit, dass wir nichts übersehen haben und können die Übersicht als Checkliste nutzen.

Phasen einer Trennung aus anwaltlicher Sicht

Die entsprechende Fachliteratur hat das Verhalten eines Menschen, der von seinem Partner verlassen wurde, wie folgt typisiert:



Phase 1:        
Aufbrechende Gefühle: Schmerz, Trauer, Verzweiflung, Einsamkeit, Überforderung, Selbstvorwürfe, Schuldgefühle, Selbstzweifel, Selbstabwertung, Angst vor der neuen Rolle, Wut, Verbitterung und Hass, Vorwürfe, Rachelust. Der Mandant, der in dieser Phase einen „Vernichtungskrieg“ gegen den Expartner in Auftrag gibt, wird in einer späteren Phase sehr dankbar sein, dass sein Anwalt ihn nicht wörtlich genommen, sondern den Auftrag in seinem wohlverstandenen Interesse
moderat ausgelegt hat.

 



Phase 2:       
Neuorientierung. Alte Ressourcen kehren zurück, Vorwürfe nehmen ab, Trennung wird als Lösung akzeptiert, Loslassen der Liebe und Sehnsucht nach dem Expartner, Aufgeben von Wut und Hass auf den Expartner, neue
Lebensperspektiven, neues Selbstwertgefühl. Jetzt hat der Anwalt die Möglichkeit, mit seinem Mandanten gemeinsam Strategien zu entwickeln, die langfristig tragfähig sein werden. Jetzt kann er helfen, die Interessen seines Mandanten aufzudecken, um für sich eine Auftragsklärung herbeizuführen.

 



Phase 3:       
Neues Lebenskonzept. Dem Mandanten werden Gründe für die Trennung bewusst und von ihm akzeptiert; er entscheidet sich für ein Leben als Single oder für eine neue Partnerschaft; inneres Gleichgewicht. Der Mandant wird nun honorieren können, dass der Anwalt ihn gemäßigt hat, als er seiner Rachelust aus Phase 1 nachgeben wollte.

Und was wird mit den Kindern?

Sie brauchen Beratung durch das Jugendamt, eine Erziehungsberatungsstelle, den Kinderschutzbund etc?

Dazu kommen Sie auf der Seite des Arbeitskreises "Trennung/Scheidung" weiter (Städteregion Aachen).

Gemeinsam nach der Trennung zum Anwalt?

Viele Ehegatten haben nach der Trennung den Wunsch, eine friedliche Lösung zu finden. Sie befürchten, dass die beiderseitige anwaltliche Beratung oder Vertretung einen Konflikt erzeugt oder aufputscht. Eine Lösung sehen sie im gemeinsamen Anwaltsbesuch.

Dem liegen jedoch Mißverständnisse zugrunde. Viele Mandanten denken, der Anwalt könnte nach Abwägung der beiderseitigen Argumente den einen richtigen Rechtsrat geben. Wenn er das täte, wäre er aber nicht Anwalt, sondern Entscheider, also Schiedsrichter. Das widerspricht dem Berufsbild des Anwaltes. Anwälte sind Parteivertreter. Ihre Aufgabe besteht darin, den Mandanten so zu beraten, dass er das für sich wirtschaftlich günstigste Ergebnis erzielen könnte. Ob der Mandant das dann durchsetzen möchte oder ob er Argumente seines Gegners vorwegnimmt, berücksichtigt und ihm entgegenkommt, entscheidet der Mandant, nicht der Anwalt.

 

Weil das so ist, ist eine gemeinsame Beratung von Ehegatten in einer Interessenkollision nicht nur unbrauchbar, sondern aus gutem Grund verboten.

 

Ein Anwalt, der das nicht genau nimmt, macht sich des Parteiverrats strafbar und riskiert seine Zulassung.

 

Bitte erscheinen Sie also zur Erstberatung bei mir nicht unabgesprochen zu zweit. Nach der Erstberatung können wir gern den anderen Partner einbeziehen und ein Gespräch führen. Es muss dem Anderen aber klar sein, wessen "Lied ich singe".

 

Vielleicht passen Ihre Vorstellungen von unserer Zusammenarbeit dann besser in eine Mediation?



Wenn Sie auf meiner Homepage etwas gesucht haben, stellt sich vielleicht nun die Frage: Was kann ich für Sie tun?

Welche Informationen könnten jetzt noch passen?

Wenn Sie auf meiner Homepage etwas gesucht haben, benötigen Sie vielleicht noch meine Hilfe. Was kann ich für Sie tun?

 

Informieren Sie sich über unser Erstberatungs-Konzept und die Möglichkeit der Online-Beratung zum Pauschalpreis.

 

Bei Fragen oder Terminwünschen erreichen Sie das Sekretariat der Kanzlei Montags bis Donnerstags von 9-17 Uhr und Freitags von 9-15 Uhr unter Telefon: +49 241 5152657 sowie unter sekretariat(at)mainz-kwasniok.de.

Hier geht`s zu meiner

Familienrecht-Suchmaschine

damit Sie auf meinen Seiten das finden, was Sie brauchen.

 

Aktualisiert zuletzt am

1.1.2015

Mein Sekretariat:

Mo-Do 9-17 Uhr

und Fr 9-15 Uhr

Aachener Kanzlei für Familienrecht
Eupener Str. 114
52066 Aachen
Telefon: +49 241 5152657 +49 241 5152657
Fax: +49 241 5152656
E-Mail-Adresse:
Meine besten Mitarbeiter: Katja Klinkhammer und Kandís

Mein Sekretariat kann am Telefon keine Rechtsfragen beantworten. Neue Mandanten wählen am besten den Weg per e-mail, um abzuklären, ob ich ihnen helfen kann. Mandate aus Bereichen außerhalb des Themenspektrums meiner Homepage (Familien- und Erbrecht) lehne ich ab.

Was gibt`s Neues ?

11.1.2017: BGH zum Wechselmodell

27.01.2017: Unterhaltsvorschuss ab Juli unbefristet bis 18

9.8.2016: BGH zur Patientenverfügung

18.12.2015: OLG Dresden zum Unterhalt im Wechselmodell

18.8.2015: Gemeinsames Sorgerecht fürs Kindeswohl

11.8.2015: Wo stirbst du? Erben in der Euregio

27.7.2015: Kind schwerbehindert - Unterhalt für die Mutter?

15.7.2015: Neue DT und Kindergelderhöhung

8.6.2015: Hausfrau und Altersvorsorge: 5% von Null ist Null?

23.1.2015: Ordnungsgeld für Umgang verweigernde Mutter

20.1.2015: Rechengrößen VA 2015

1.12.2014: Versorgungsausgleich: Verzicht, Abfindung und Steuervorteile

26.11.2014: 8,50 € Mindestlohn als fiktives Einkommen beim Unterhalt

5.11.2014: zwei Ehefrauen und der Unterhaltsrang

27.10.2014: BGH aktuell zum Wohnvorteil

22.10.2014: Pflegeverpflichtung und Heimkosten

12.9.2014 Mütterrente kommt Ex-Männern zugute

4.9.2014: Lebenslangen Unterhalt: es gibt ihn doch noch!

9.7.2014: Altersvorsorge des Schwiegerkindes

2.7.2014: Bindungstoleranz beim Hund

22.5.2014: Wechselmodell und Unterhalt

28.4.2014: Kontoplünderung bei Trennung

20.3.2014: Verwirkung des Ehegattenunterhalts durch unbeweisbare Vorwürfe

13.3.2014: Vaterschaft: wer nicht anficht, zahlt Unterhalt

3.3.2014: BGH-Begründung zum Rechenweg bei Elternunterhalt ist da

12.2.2014: Rabeneltern-Entscheidung des BGH zu Kontaktabbruch und Elternunterhalt

22.1.2014: Sorgerecht-Checkliste für Väter

20.1.2014: Hinweise für Verfahrenskostenhilfe-Mandanten

11.11.2013: Gemeinsamer Anwalt bei Trennung/Scheidung

11.9.2013: Testamentsvollstreckung

7.8.2013: BGH zur Immobilie im Elternunterhalt

13.7.2013: Gesetz zum Umgangsrecht für leibliche Väter

4.7.2013: Problemfeld: Beamter, Dienstunfähigkeit und Versorgungsausgleich

4.6.2013: BGH: Auch Arbeitsplatzwechsel kann ehebedingten Nachteil bedeuten

25.5.2013: BGH: Vaterschafts-Anfechtung durch Samenspender möglich
8.5.2013: Keine Abzüge beim Mindestunterhalt

19.4.2013: Sorgerecht für unverheiratete Väter ab 19. Mai 2013

8.4.2013: Scheidung im Ausland und Versorgungsausgleich

6.2.2013: Mehr Schutz für Hausfrauen-Ehen

 

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Denkanstoss für Sie:

Es war einmal ein Mann, der kroch auf den Knien um eine Straßenlaterne und suchte im Lichtkreis seinen Schlüssel. „Wo haben Sie ihn denn verloren?“, fragte ein Passant.  Der Mann antwortete: „Dort hinten in der dunklen Gasse.“ – „Und warum suchen Sie dann hier?“ – „Weil es hier hell ist“, antwortete der Mann.

Sie haben Streit mit jemandem. Und Sie suchen eine Entscheidung in einer Auseinandersetzung mit allen bekannten Mitteln, vielleicht in einem Gerichtsverfahren – wie der Mann seine Schlüssel im hellen Lichtkegel sucht. Lassen Sie sich helfen, die Lösung im Dunkeln zu finden: mit Mediation.

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Aktualisiert zuletzt am

17.10.2017

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