Über mich: Warum ich als Familienrechtlerin so arbeite

Man sagt mir nach, dass ich eine sehr spezielle Arbeitshaltung habe. Ich gehe mit meinen Mandanten häufig ein Stück ihres Lebensweges in einer Krise. Mein Angebot ist deshalb "ganzheitlich": Ich helfe, die Entscheidungen zu treffen, die die Weichen für die Zukunft stellen. Dafür ist es wichtig, dass der Mandant seine Situation rechtlich einordnen kann und die Folgen seiner Handlungen überblicken kann. Der wesentliche Teil meiner Arbeit ist gestaltend, zusammen mit dem Mandanten. Ich bin dabei stets kritisch mit meinen Mandanten und lasse mich nicht vor jeden Karren spannen.

Ich bin nicht zufällig zum Familienrecht gekommen, sondern als Folge meines eigenen Lebenslaufes.

..Es war einmal..."

 

Ich bin Rechtsanwältin seit Januar 1998, geboren am 7.12.1967 in Düren, Wahl-Aachenerin seit 1994, Grenzpendlerin (Belgien) von 1998-2005 und wieder 2012-2016, dazwischen und danach zugezogene Eiflerin. In Summe betrachte ich mich als typische Rheinländerin.

 

In meiner Kindheit habe ich im Ruhrgebiet und Sauerland andere Kulturen schätzen gelernt. Ich bin geschieden und Mutter dreier wunderbarer Töchter (geb. 1992, 1994 und 2000).

Traumberuf Journalistin

Der Weg zum Anwaltsberuf und zum eigenen Büro führte zunächst um eine Biegung: Mein Ursprungsberuf ist Journalistin, das zusätzliche Jurastudium sollte mir zu qualifizierter Berichterstattung verhelfen. Ich arbeitete nach dem Tageszeitungs-Volontariat (Westfalenpost/WAZ-Gruppe) mehrere Jahre als Redakteurin und Sprecherin in der RTL-Hörfunknachrichtenredaktion in Bonn, als Studentische Mitarbeiterin beim WDR in Köln (Justitiariat und Hauszeitschrift), später als Redakteurin für die RTL-Fernsehnachrichten "RTL aktuell".

Inzwischen hatte ich acht Semester Jura in Bonn studiert, das 1. Staatsexamen war vorzubereiten und ich erwartete 1994 das zweite Kind, so dass ich den Anlass nutzte, dem Journalistenleben eine Wendung zu geben.

Wo das Recht dem Menschen am nächsten geht...

Meine berufliche Bestandsaufnahme ergab: Mich interessieren die Geschichten, die das Leben schreibt. Ich habe als Journalistin gelernt, die richtigen Fragen zu stellen. Ich kann bei den Antworten das Wesentliche vom Unwesentlichen trennen. Ich scheue keine menschliche Nähe. Und ich kann über komplizierte Sachverhalte verständlich schreiben. So bin ich Anwältin geworden. Und so habe ich meine Arbeit als Anwältin auch inhaltlich konzipiert. Wo das Recht dem Menschen am nächsten geht, da arbeite ich.

Das Journalistenherz schlägt weiter

Weil Journalistin nach wie vor mein Traumberuf ist, verknüpfe ich dies immer wieder mit meinen juristischen Kenntnissen.

Sehr gern stehe ich Funk und Fernsehen als Interviewpartnerin für Rechtsfragen rund um das Familienrecht bereit und bin erprobt live-tauglich.

Der WDR bucht mich regelmäßig als Expertin für familien- und erbrechtliche Themen, sowohl für die Servicezeit im Fernsehen als auch im Hörfunk.

Ich bin Autorin für etliche Produkte des Deubner-Verlages mit der Zielsetzung, insbesondere für anwaltliche Berufsanfänger praxisnah und verständlich zu schreiben.

Persönliche Erfahrung mit Trennung / Scheidung

Noch während des Referendariats fiel die Entscheidung, mich im Familienrecht kundig zu machen. Höchstpersönlich hatte ich die Trennung von meinen Ehemann organisatorisch, finanziell und emotional zu bewältigen und lernte dabei, dass die üblichen juristischen Strukturen völlig unzureichende Lösungsansätze bieten. Es musste doch mehr geben als das Einnehmen einer extremen Position und das Feilschen um die Mitte. Ich hörte davon, dass man "den Kuchen vergrößern" kann - aber wie?

Wir wurden also Kunden in einer Mediationspraxis. Das war 1995 noch etwas sehr exotisches.

Studium der Mediation (FU Hagen)

Nach Abschluss unseres (seit 1995 friedlich praktizierten) Trennungsfolgen-Vertrages begann ich das Thema mit professionellem Blick zu sehen: im Wintersemester 1999/2000 begann ich ein berufsbegleitendes Studium "Mediation" an der Fernuniversität Hagen. Es war der erste Studiengang seiner Art in ganz Deutschland. Zum Studium gehörten auch Wochenendseminare, bei denen das erworbene Wissen praktisch umgesetzt wird. Die Prüfung habe ich mit "gut" bestanden und seitdem mehr als 300 Paaren als Mediatorin helfen dürfen.

Die Kinder aus jener  gescheiterten Ehe sind nun groß und wir sind alle stolz auf unser nachhaltig gelungenes Patchwork-Geflecht.

Ringen um Lebenszufriedenheit nach der Scheidung

Nach wie vor lässt sich nicht jede "Familiensache" in eine Mediation umwandeln - dann bin ich auch bereit, für meinen Mandanten im streitigen Verfahren das Beste herauszuholen. Wie aber "das Beste" zu definieren ist, erfährt man im Familienrecht nicht immer mit dem Taschenrechner - hier führe ich gerne konstruktive Diskussionen mit meinen Mandanten um das Thema der Lebenszufriedenheit nach dem Rechtsstreit.

Fachanwältin für Familienrecht

Meine speziellen Kenntnisse im Familienrecht habe ich im Jahr 2000 mit den theoretischen Grundlagen der mehrwöchigen Weiterbildung "Fachanwalt für Familienrecht" vertieft; im Jahr 2003 hatte ich dann die erforderliche Anzahl von mehr als 120 praktischen Fällen nachgewiesen, um nach einem Prüfungsgespräch von der Rechtsanwaltskammer den Titel zu erhalten. Um den Fachanwaltstitel weiter führen zu dürfen, sind jährliche Fortbildungen vorgeschrieben.

Mediation, CP, Fachausschuss

Regional setze ich mich für ein Bekanntwerden der Methode Mediation ein, indem ich schon zu Beginn der 2000er-Jahre eine Regionalgruppe interdisziplinärer Mediatoren (ReIM) aus der Taufe gehoben habe.

Genauso gehöre ich zu den Pionieren der "Cooperativen Praxis" im Rheinland, habe 2013 den Verein mitgegründet und betreue die Homepage.

Der Fachausschuss Familienrecht des Aachener Anwaltvereins hat mich 2014 zu seiner Sprecherin bestimmt.

Kanzleigründerpreis der BRAK 2001

 

«Wenn schon Spezialist, dann auch konsequent» ist meine Devise, man mag es auch « Fachidiot » nennen. Für dieses wirtschaftlich mutige Konzept als Berufseinsteiger bin ich 2001 beim Wettbewerb der Kanzleigründer von der Bundesrechtsanwaltskammer und Sponsoren mit dem 2. Platz ausgezeichnet worden (Auf dem Foto: 2. von rechts). Meine Kanzlei ist von Beginn an ausschließlich auf das Familienrecht ausgerichtet. Mandate aus anderen Rechtsgebieten vermittele ich konsequent an Kollegen. Mein oberstes Gebot sind Effektivität und Professionalität. Bei der Fülle an Informationen aus dem Bereich des Familienrechts bin ich schon zufrieden, wenn ich all diese zeitnah aufnehmen kann. Da bleibt kein Potenzial, zugleich die aktuelle Entwicklung in anderen Rechtsgebieten zu verfolgen.

OLG Köln und Düsseldorf und anderswo

Seit 2003 bin ich auch am Oberlandesgericht Köln zugelassen und kann meine Mandanten in der Berufungsinstanz selbst weiterbetreuen, auch an anderen Oberlandesgerichten, z.B. in Düsseldorf oder Hamm. Allerdings muss ich gestehen, dass mein Tätigwerden in zweiter Instanz die Ausnahme ist - den meisten Mandanten ist es lieber, wenn es unter meiner Mitwirkung gelingt, in erster Instanz bereits eine tragfähige und nachhaltige Lösung zu erarbeiten.

 

Buchautorin für den Deubner-Verlag

 

Seit 2009 darf ich meine Erfahrungen in Form von Aufsätzen, Vorträgen und Buchkapiteln für den Deubner-Verlag weitergeben und arbeite dort an verschiedenen Publikationen laufend mit. Meine Schwerpunkte liegen dort im Bereich Ehevertragsgestaltung, Mediation und Rundum-Erstberatung.

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Aktualisiert zuletzt am

10.02.2017

Mein Sekretariat:

Mo-Do 9-17 Uhr

und Fr 9-15 Uhr

Aachener Kanzlei für Familienrecht
Eupener Str. 114
52066 Aachen
Telefon: +49 241 5152657 +49 241 5152657
Fax: +49 241 5152656
E-Mail-Adresse:
Meine besten Mitarbeiter: Katja Klinkhammer und Kandís

Mein Sekretariat kann am Telefon keine Rechtsfragen beantworten. Neue Mandanten wählen am besten den Weg per e-mail, um abzuklären, ob ich ihnen helfen kann. Mandate aus Bereichen außerhalb des Themenspektrums meiner Homepage (Familien- und Erbrecht) lehne ich ab.

Was gibt`s Neues ?

11.1.2017: BGH zum Wechselmodell

27.01.2017: Unterhaltsvorschuss ab Juli unbefristet bis 18

9.8.2016: BGH zur Patientenverfügung

18.12.2015: OLG Dresden zum Unterhalt im Wechselmodell

18.8.2015: Gemeinsames Sorgerecht fürs Kindeswohl

11.8.2015: Wo stirbst du? Erben in der Euregio

27.7.2015: Kind schwerbehindert - Unterhalt für die Mutter?

15.7.2015: Neue DT und Kindergelderhöhung

8.6.2015: Hausfrau und Altersvorsorge: 5% von Null ist Null?

23.1.2015: Ordnungsgeld für Umgang verweigernde Mutter

20.1.2015: Rechengrößen VA 2015

1.12.2014: Versorgungsausgleich: Verzicht, Abfindung und Steuervorteile

26.11.2014: 8,50 € Mindestlohn als fiktives Einkommen beim Unterhalt

5.11.2014: zwei Ehefrauen und der Unterhaltsrang

27.10.2014: BGH aktuell zum Wohnvorteil

22.10.2014: Pflegeverpflichtung und Heimkosten

12.9.2014 Mütterrente kommt Ex-Männern zugute

4.9.2014: Lebenslangen Unterhalt: es gibt ihn doch noch!

9.7.2014: Altersvorsorge des Schwiegerkindes

2.7.2014: Bindungstoleranz beim Hund

22.5.2014: Wechselmodell und Unterhalt

28.4.2014: Kontoplünderung bei Trennung

20.3.2014: Verwirkung des Ehegattenunterhalts durch unbeweisbare Vorwürfe

13.3.2014: Vaterschaft: wer nicht anficht, zahlt Unterhalt

3.3.2014: BGH-Begründung zum Rechenweg bei Elternunterhalt ist da

12.2.2014: Rabeneltern-Entscheidung des BGH zu Kontaktabbruch und Elternunterhalt

22.1.2014: Sorgerecht-Checkliste für Väter

20.1.2014: Hinweise für Verfahrenskostenhilfe-Mandanten

11.11.2013: Gemeinsamer Anwalt bei Trennung/Scheidung

11.9.2013: Testamentsvollstreckung

7.8.2013: BGH zur Immobilie im Elternunterhalt

13.7.2013: Gesetz zum Umgangsrecht für leibliche Väter

4.7.2013: Problemfeld: Beamter, Dienstunfähigkeit und Versorgungsausgleich

4.6.2013: BGH: Auch Arbeitsplatzwechsel kann ehebedingten Nachteil bedeuten

25.5.2013: BGH: Vaterschafts-Anfechtung durch Samenspender möglich
8.5.2013: Keine Abzüge beim Mindestunterhalt

19.4.2013: Sorgerecht für unverheiratete Väter ab 19. Mai 2013

8.4.2013: Scheidung im Ausland und Versorgungsausgleich

6.2.2013: Mehr Schutz für Hausfrauen-Ehen

 

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Denkanstoss für Sie:

Es war einmal ein Mann, der kroch auf den Knien um eine Straßenlaterne und suchte im Lichtkreis seinen Schlüssel. „Wo haben Sie ihn denn verloren?“, fragte ein Passant.  Der Mann antwortete: „Dort hinten in der dunklen Gasse.“ – „Und warum suchen Sie dann hier?“ – „Weil es hier hell ist“, antwortete der Mann.

Sie haben Streit mit jemandem. Und Sie suchen eine Entscheidung in einer Auseinandersetzung mit allen bekannten Mitteln, vielleicht in einem Gerichtsverfahren – wie der Mann seine Schlüssel im hellen Lichtkegel sucht. Lassen Sie sich helfen, die Lösung im Dunkeln zu finden: mit Mediation.

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17.10.2017

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